Haus- und Grundstücksordnung
gemäß § 17 Abs. 2 der Satzung des SCStM
1. Die Anlagen und Einrichtungen dienen den Zwecken des Clubs und dem Wohle seiner Mitglieder. Oberstes Gebot und Richtschnur allen Handelns ist gegenseitige Rücksichtnahme.

2. Sämtliche Räume sowie das Grundstück selbst sind ordentlich und sauber zu halten. Benutzte Gegenstände, z.B. Tische und Stühle sowie Werkzeuge, sind nach der Benutzung unverzüglich an Ort und Stelle zurückzubringen.

3. Der Stegkopf und der Quersteg sind möglichst von Booten freizuhalten. Sie dienen primär zum An- und Ablegen der Boote sowie zum Segelsetzen und Segelbergen und sind kein Parkplatz für Stunden.

4. Die Boote müssen an ihren Liegeplätzen sicher vertäut sein. Den fachkundigen Anweisungen des Sport- oder Stegwartes ist Folge zu leisten.

5. Die Benutzung der Küche und der Umkleideräume hat unter Wahrung der Interessen der Mitbenutzer zu erfolgen. Geschirr und Küchengerät sind unverzüglich abzuwaschen, abzutrocknen und in die Schränke einzuräumen. Herd, Kochplatten und Kaffeeautomat sind nach Gebrauch wegen der Brandgefahr auszuschalten.

6. Der große Kühlschrank in der Messe ist ausschließlich für clubeigene Getränke bestimmt. Privates Kühlgut gehört in die in der Küche befindlichen Kühlschränke. Es ist darauf zu achten, dass verdorbene Waren unverzüglich entfernt werden und Sauberkeit hergestellt wird.

7. Müll und Unrat gehören in die vorgehaltenen Behälter. Kein Mitglied sollte sich zu schade sein, am Sonntagabend auch mal einen vollen Müllsack zuzubinden und zum Abtransport vor das Tor zu stellen. Ersatzmüllsacke befinden sich unter dem Tresen.

8. Die Entnahme von Getränken, Süßwaren etc. ist nur bei Aufzeichnung auf den ausliegenden Blöcken zulässig.

9. Das Abstellen von Kraftfahrzeugen ist grundsätzlich ausschließlich den Mitgliedern (ein Fahrzeug pro Familie) gestattet. Ausnahme: Regattateilnehmer. Es ist „sozial“ – beginnend auf jeweils einer Seitenkankante – einzuparken. Der Mittelraum zwischen den Parkreihen und eine Feuerwehrzufahrt östlich des Wohnhauses ist unbedingt freizuhalten. Auf die mögliche Haftung bei Zuwiderhandlung wird ausdrücklich hingewiesen.

10. Hunde sind in Begleitung ihres Besitzers auf dem Clubgrundstück grundsätzlich geduldet. Der Besitzer hat darauf zu achten, dass der Hund den Vereinsbetrieb und das Recht anderer Mitglieder auf Ruhe und Erholung nicht stört. Ist das nicht gewährleistet, ist der Hund an die kurze Leine zu nehmen oder vom Grundstück zu entfernen. Eine Entscheidung darüber trifft gegebenenfalls der Grundstückswart oder ein anderes anwesendes Vorstandsmitglied. Kot ist umgehend durch den Besitzer des Hundes zu entfernen. Die Mitnahme des Hundes in die Clubräumlichkeiten, insbesondere in die Küche, ist untersagt.

11. Der Segeltrockenraum darf nur zur Unterbringung von Bootszubehör und Segeln genutzt werden. Ordnung sollte jederzeit gewährleistet sein. Die den Mitgliedern zugewiesenen Schränke müssen mit Namensschildern gekennzeichnet sein.

12. Die Messe steht den Mitgliedern als Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Aufenthalt ist aber nur in bekleidetem Zustand erwünscht, nicht aber in Badehose oder ähnlicher Aufmachung. Im Bereich der Messe und anderen Clubräumlichkeiten ist das Rauchen untersagt.

13. Der Betrieb von Radiogeräten und sonstigen Tonträgern (ohne Kopfhörer) ist auf dem Grundstück im Freien verboten. In der Messe ist die Anlage in Zimmerlautstärke zu fahren.

14. Bei jedem Telefongespräch ist der Stand des Zählwerkes und der Name leserlich in das Telefon-Aufzeichnungsbuch einzutragen.

15. Nichtmitgliedern ist das Betreten des Grundstücks nur in Begleitung von Mitgliedern gestattet. Die Mitglieder haften für alle Schäden, die von ihren Gästen angerichtet werden.

16. Der Flaggenmast darf nicht zum Trocknen von Segeln oder Wäsche benutzt werden. Jedes Mitglied ist verpflichtet, am Wochenende den Clubstander zu setzen und am Abend einzuholen.

17. Über die Benutzung des clubeigenen Ruderbootes entscheidet bei Streitigkeiten der Sportwart – hilfsweise ein anderes anwesendes Vorstandsmitglied. Nach der Benutzung ist das Boot ordnungsgemäß in sauberem Zustand an seinen Liegeplatz zu verbringen.

18. Beim Verlassen des Grundstückes – wenn mutmaßlich kein anderes Mitglied mehr anwesend ist – sind die Türen des Clubhauses und das Einfahrtstor abzuschließen. Im übrigen ist das Einfahrtstor stets geschlossen zu halten.

19. Das Hausrecht wird neben der Grundstückseigentümern durch den Vorstand ausgeübt. Allen Anordnungen – insbesondere des Grundstücks- und Stegwartes – ist Folge zu leisten.

Steinhude, 25. Februar 1996
(Zuletzt geändert am 8. Februar 2009.)